Harscheisen – Halt im Aufstieg auf hartem Schnee für Tourenbindungen


Harscheisen für Skitouren: Halt im Aufstieg auf hartem Schnee
Früh am Morgen ist der Hang oft noch hart gefroren. In der steilen Querung greifen die Felle kaum, und jede Spitzkehre wird zur Zitterpartie. Genau für solche Momente gibt es Harscheisen. Du hängst sie an der Tourenbindung ein, ihre Zacken greifen seitlich in den harten Schnee und geben dir im Aufstieg wieder Halt. In dieser Kategorie findest du Harscheisen von Salomon und Fritschi für das Backcountry.
Darauf achtest du beim Kauf
- Bindungssystem: Harscheisen sind fast immer auf ein bestimmtes Bindungssystem abgestimmt. Prüfe vor dem Kauf, ob das Modell zu deiner Tourenbindung passt.
- Breite: Die Breite richtet sich nach der Skibreite unter der Bindung. Die Zahl im Produktnamen steht oft für die Breite in Millimetern. Zu schmale Eisen passen nicht über den Ski, zu breite sitzen locker.
- Einsatz: Gebraucht werden Harscheisen bei Frühjahrstouren am Morgen, auf windgepresstem Schnee und in steilen Traversen.
- Handhabung: Übe das Ein- und Aushängen zu Hause. Mit Handschuhen und kalten Fingern im Wind geht es sonst deutlich langsamer.
Salomon und Fritschi
Beide Marken bauen Tourenbindungen, und ihre Harscheisen sind auf die eigenen Systeme abgestimmt. Fritschi kommt aus der Schweiz, Salomon aus den französischen Alpen. Wenn du nicht weisst, welche Bindung du fährst, findest du den Modellnamen meist direkt auf der Bindung.
Beratung für deine nächste Tour
Die passenden Bindungen findest du unter Tourenbindungen, für die Piste gibt es die Alpinbindungen. Bring deinen Ski in Burgdorf oder Liestal vorbei, dann schauen wir gemeinsam, welches Harscheisen passt, und machen bei Bedarf gleich den Skiservice.
Häufige Frage
Brauche ich Harscheisen auf jeder Skitour?
Nicht auf jeder, aber sie gehören bei vielen Touren in den Rucksack. Bei weichem Schnee reichen die Felle. Auf hartem oder vereistem Untergrund geben dir Harscheisen in Querungen und Spitzkehren deutlich mehr Sicherheit.





